Dachfenster - Für das perfekte Wohnklima

In die Wohnbereiche von Häusern mit Flachdach oder flach geneigtem Pultdach gelangt häufig nur wenig Tageslicht. Dachfenster sorgen für ausreichend Lichteinfall, Ausblick und Belüftung der Räume. Sie können in den Neubau integriert oder nachträglich in den Dachwohnraum eingebaut werden. Hier auf Fenster-Magazin.de informieren wir Sie über die verschiedenen Arten von Dachfenstern und zeigen Vor- und Nachteile der Modelle auf.

Funktionen von Dachfenstern

DachfensterDachfenster gibt es in zahlreichen Ausführungen, Größen und Formen. Dachfenster werden auf die gleiche Weise wie herkömmliche Hausfenster installiert. Man unterscheidet generell zwischen liegenden und stehenden Dachfenstern. Erstere werden mit dem gleichen Neigungswinkel der Dachfläche eingelassen. Stehende Dachfenster werden mittels Dachaufbau in das Dach integriert. Dachfenster können in sämtliche Dachformen installiert werden, aus praktischen Gründen findet man sie aber meist in Steil- oder Pultdächern. Die Anbringung von Flachdach-Systemen ist ebenso möglich, allerdings mit etwas mehr Aufwand verbunden. Für gewöhnlich werden hierbei Lichtkuppel-Fenster oder Wärme- und Rauchabzugsfenster verwendet. Für eine praktischere Nutzung und eine ansprechende Optik werden zudem spezielle Flachdach-Systeme angebracht. Zur Montierung dieser benötigt man Flachdach-Einbaurahmen, die die Stabilität der Fenster gewährleisten. Die Dachfenster können manuell oder elektronisch bedient werden. Für ein optimales Klima der Dachräume gibt es zahlreiche Sonnenschutz-Möglichkeiten. Innen sorgen beispielsweise Rollläden für die nötige Abdunkelung, für die Außenanbringung eignen sich je nach Größe der Fensterfläche Außenrollos oder ausfahrbare Markisen.

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Anwendungsbereiche von Dachflächenfenstern

DachbodenfensterIm Unterschied zu herkömmlichen Dachfenstern dienen Dachflächenfenster nicht ausschließlich der Belichtung und Lüftung der Wohnräume. Dachflächenfenster werden vorrangig in bereits ausgebaute Dachräume eingesetzt, in denen entsprechende Dämmwerte vorgeschrieben sind. Sie müssen den Anforderungen der Bauregelliste entsprechen und sind Ü-Zeichenpflichtig. Das Ü-Zeichen dient dem Nachweis der Verwendbarkeit von Bauprodukten nach § 17. Die Vorschriften werden beispielsweise von der Energie-Einspar-Verordnung (EnEV) bestimmt. Während herkömmliche Dachfenster auch in ungedämmter Ausführung produziert und eingesetzt werden dürfen, müssen Dachflächenfenster wärme- und schallgedämmt sein. Aufgrund der erhöhten Anforderung werden sie zudem auf Schlagregensicherheit geprüft. Je nachdem, welche Anforderungen an das Fenster und die Dachräume gestellt werden, lohnt sich entweder der Kauf eines Dachfensters oder das Einlassen eines Dachflächenfensters.

  • Ein Dachflächenfenster bringt mehr Lichteinfall als ein senkrechtes Dachfenster gleicher Größe
  • Dachflächenfenster unterliegen strengen Bauregelungen, wodurch die Anbringung erschwert werden kann
  • Dachfenster verfügen über keinen oder nur geringen Wärme- und Dämmschutz; Dachflächenfenster hingegen müssen über entsprechende Dämmwerte verfügen und bieten gleichzeitig Schutz vor allen Witterungsbedingungen
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Funktion von Dachlukenfenstern und Oberlichtern

Häufig werden neben Dachfenstern und Dachflächenfenstern auch Dachlukenfenster verwendet. Die Lukenfenster sind vergleichsweise klein und dienen primär der Belüftung und Belichtung des Dachbodens. Da sie generell nicht für die Anbringung in Wohnräumen gedacht sind, benötigen sie keine aufwendige Isolierung. Oftmals werden sie auch als Aufstiegsmöglichkeit für Schornsteinfeger genutzt. Um den Aufstieg zu erleichtern, werden Dachluken meist mit Treppen oder Leitern kombiniert. Eine weitere Möglichkeit die Dachräume mit Licht und Luft zu versorgen, sind Oberlichter. Hierbei handelt es sich um Fensteröffnungen in der Decke. Auch sie beschränken sich in ihrer Funktion auf die Belichtung des Raumes, eignen sich deshalb vor allem für größere Räume oder Hallen, die nicht über Seitenfenster oder Außenwände verfügen.

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