Alu-Fenster - Innovation im Fensterbau

Neben Holz und Kunststoff gehört Aluminium zu den häufigsten Materialien bei der Fensterherstellung. Auf Fenster-Magazin.de geben wir Ihnen nähere Informationen zu Alu-Fenstern im Vergleich zu anderen Materialien und stellen Tipps für Kombinationen vor.

Wo werden Alu-Fenster eingebaut?

Aufgrund der Eigenschaften werden Aluminiumfenster überwiegend in Industrie- und Fabrikgebäuden eingesetzt, da die Gebäude hohen Beanspruchungen ausgesetzt sind. Aluminium ist ein robustes und beständiges Material mit einer enorm hohen Lebensdauer. Alu-Fenster sind:

  • relativ einbruchsicher,
  • kratzfest und
  • nicht brennbar.

Die stabilen Aluminiumrahmen können problemlos großflächige Verglasungen tragen, weshalb sie häufig im Gewerbebau mit großen Fensterflächen zu finden sind. Aluprofile können sehr filigran und schmal gehalten werden, weshalb sie sich gut für scheinbar rahmenlose Fenster eignen. Alu-Fenster bilden eine natürliche Oxidschicht, die sämtliche Witterungseinflüsse abweisen. Die Fenster sind nahezu wartungsfrei und daher mit hohen Verkaufspreisen verbunden.

Vergleich zu Holz- und Kunststofffenstern

Gegenüber Kunststoff und Holz hat Aluminium den Nachteil, dass es ein wärmeleitendes Material ist und somit schlecht isoliert. Damit dennoch ein Wärmeschutz gegeben ist, werden die Alu-Profile thermisch getrennt. Diese Profiltechnik beinhaltet mehrere Kammern mit Kunststoffstegen, die Kältebrücken verhindern sollen.

Kunststoffprofile haben ebenfalls ein Mehrkammersystem, jedoch hat das Material selbst bessere Wärmedämmeigenschaften als Aluminium. Kunststofffenster sind in jeglichen Formen realisierbar, da das Material leicht anzupassen ist. Zudem sind Kunststofffenster die günstigste Lösung bezüglich des Materialpreises.

Holz ist von Natur aus gut wärmeisolierend, benötigt hingegen jedoch eine regelmäßige Oberflächenpflege. Holzfenster sind kaum witterungsbeständig, weshalb die Lebensdauer vergleichsweise geringer ist.

Alufenster Preisvergleich
Die Gewinnung von Aluminium durch Elektrolyse ist sehr energieaufwendig. Daher ist die Herstellung von Aluminiumfenstern vergleichsweise teuer. Die Kosten steigen mit den Strompreisen.

Die Herstellung von Alu-Fenstern verbraucht enorm viel Energie, allerdings sind Aluminiumfenster komplett recycelfähig. Häufig sind Konstruktionen wie Schiebetüren aus Aluminium gemacht. Sowohl Kunststoff-, Holz- als auch Alu-Fenster können verschiendartig lackiert und mit Dekoren versehen werden, um die Rahmen individuell zu gestalten.

Tipps für die Materialkombination

Aufgrund der Eigenschaften von Holz sowie Aluminium bieten viele Hersteller Fenster aus einer Kombination dieser Materialien an. Holz-Alu-Fenster besitzen dementsprechend ein inneres Holzprofil mit einer außen aufgesetzten Aluminiumschale, die das Fenster primär vor Witterung schützt und somit langlebiger macht. Das innenliegende Holzprofil sorgt für eine ansprechende Optik und einen natürlichen Wärmeschutz. Damit die Rahmenprofile sich optisch nicht unterscheiden, kann der Alurahmen mit einer ähnlichen Holzverzierung bestückt werden.

Holz-Alu-Fenster in Kombination haben einen höheren Preis als reine Holz- oder Aluminiumfenster. Eine Kombination von Aluminium und Kunststoff ist ebenso effektiv, wird jedoch seltener angeboten als Holz-Aluminium-Fenster.

Preise & Kosten von Aluminiumfenstern

Bei kleinen, einflügligen Fenstern ab einer Größe von 600 x 600 mm ist mit Kosten von rund 300 Euro (netto) zu rechnen, zweiflüglige Fenster der doppelten Größe fallen auch etwa doppelt so teuer aus.  Zusätzliche Kosten entstehen durch spezielle Beschichtungen oder zusätzlichen Einbruchschutz.

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