Kastenfenster - Traditionelle Wärmedämmer

Um den ursprünglichen Charme eines Hauses zu bewahren oder um einem Neubau einen solchen zu verleihen, werden Fenster im traditionellen Stil zunehmend beliebter. Zu traditionellen Fenstern zählen neben Kastenfenstern auch Stulpfenster und Dänische Fenster. Über die einzelnen Fenstervarianten und deren Einsatzmöglichkeiten informiert Sie Fenster-Magazin.de.

Merkmale von Kastenfenstern

Holzfenster Blumentopf Außenansicht
© Maksym Gorpenyuk | fotolia.com

Kastenfenster beschreiben zwei hintereinander liegende Fenster, die in einem Rahmen zu einem Bauteil verbunden werden. Sie bieten den Vorteil, dass ein vorhandenes Einfachfenster problemlos durch ein parallel dazu angelegtes Isolierglasfenster verstärkt werden kann. Dadurch kann der Dämmschutz von 2,5 W/(m²K) durch eine zusätzliche Isolierung auf 1,5 W/(m²K) optimiert werden, wobei die Außenfassade unverändert bleibt. Kastenfenster gehörten zu der traditionellen Ausstattung von Altbauwohnungen und finden aufgrund dessen heute vor allem bei der Sanierung älterer Gebäude Anwendung.

Merkmale von Stulpfenstern

Im Gegensatz zu Kastenfenstern setzen sich Stulpfenster zumeist aus zwei einfachverglasten Fenstern ohne festen Mittelpfosten zusammen. Bei einem Stulpfenster wird ein drehbarer Fensterrahmen in einen Blendrahmen eingesetzt und durch einen Schließmechanismus mit dem Rahmen der anderen Fensterscheibe verbunden. Da ein festes Profil fehlt, welches die Fensterflügel miteinander verbindet, wird der Öffnungsmechanismus durch einen Stulp, einer senkrechten Profilleiste, reguliert. Der fehlende Mittelpfosten trägt aber auch zu einer erhöhten Einbruchsicherung bei, wodurch die Fenster zumeist in die Widerstandsklasse 2 (WK2) eingeordnet werden. Verwendung finden Stulpfenster vor allem bei der Sanierung älterer Gebäude, bei denen aufgrund der Verordnungen zum Denkmalschutz keine modernen Fenster eingesetzt werden dürfen.

Merkmale dänischer Fenster

Innenfenster Sprossen
© Dreidesign | fotolia.com

Eine andere Fenstervariante wird durch das dänische Fenster beschrieben, das dem landestypischen Landhausflair nachempfunden ist. Bei dänischen Fenstern handelt es sich um aus Holz gefertigte Sprossenfenster, bei denen die einzelnen Glasscheiben durch Holzverstrebungen miteinander verbunden sind. Die Fensterläden von dänischen Fenstern lassen sich nach außen öffnen, wodurch sie sich sowohl als Fensterladenfenster als auch als Terrassentüren eignen. Aufgrund ihres rustikalen Charmes finden Dänische Fenster insbesondere bei einem Neubau im skandinavischen Stil wie auch bei Fachwerkhäusern Verwendung.

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