Transluzenz

Als Transluzenz bezeichnet man die Lichtdurchlässigkeit von Materialien. Im Gegensatz zur blickdurchlässigen Transparenz lassen transluzente Stoffe nur Teile des Lichts durch, wohingegen andere Teile absorbiert werden. Im Fensterbau kommt Transluzenz auf zwei Arten vor: Als transluzente Wärmedämmung und in Form von transluzenten Folien. Bei der transluzenten Wärmedämmung werden dünne Glasfaserschichten mit einem lichtstabilen Binder zu einem lichtdurchlässigen Glasgespinst verwoben. Dieses wird in Glasfassaden eingearbeitet und sorgt für die gewünschte Dämmung bei gleichzeitig hoher Lichtstreuung. Glasfassaden mit transluzenter Dämmung kommen im Bau von großen Industrie- und Sportstätten, aber auch vermehrt in moderner Architektur zum Einsatz. Transluzente Folien sind eher als Gestaltungselement beim Fensterdesign zu verstehen. Dabei werden milchige, farbige oder metallische Folien auf das Fensterglas geklebt und sorgen für eine verminderte Durchlässigkeit von Tageslicht bei entsprechender Atmosphäre im Innern des Wohnraums.